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Bajuwaren ArtikelDie Bajuwaren (Boii-avari, Baiwaren, Baioaren, bedeutet Männer aus Baia, evtl. Germanen aus Böhmen/Boiohaemum) oder auch Volksstamm der Baiern genannt bilden die Bevölkerung des frühen Bayern.
Die Besiedelung von Teilen Österreichs und Einflüsse auf Böhmen sind belegt.
Die tatsächlichen Ursprünge der Baiern sind nicht exakt bekannt, wobei Anklänge an den Namen des keltischen Volkes der Boier in der Wissenschaft kontrovers diskutiert werden, jedoch evident sind.
Der Name selbst beschreibt wahrscheinlich ein Konglomerat
aus größeren und kleineren Teilen der folgenden Gruppen:
Im übrigen gilt der Lech als Siedlungsgrenze zwischen den Alemannen und den Bajuwaren, die auch heute noch als Sprachgrenze erhalten ist.
In diesem Sinne sind die Bajuwaren kein echter Volksstamm sondern vielmehr ein Volks-Konstrukt, dass sich aufgrund bestehenden regionalen Herrschafts-Einheit gefügt hat.
Als Nachbarvölker der Bajuwaren gelten:
Die Vorgänger in der Region zwischen Donau und Fichtelgebirge, die Narisker , ((auch Naristen, Narister oder Varisten ) zogen um 534 n. Chr. ab nach Burgund.
Ortsnamen mit der Endung -ing insbesondere aus der Zeit um 550 n. Chr. deuten auf bajuwarische Ursprünge hin, beispielsweise Straubing, Greding, Kinding, Sünching , Fucking
Die Regenten der Baiern wurden vom Herzogsgeschlecht der Agilolfinger gestellt:
Regensburg gilt als die Hauptstadt der Baiern und wurde in karolingischer Zeit dann zu dem Zentrum des ostfränkischen Reiches.
Die Baiern waren einer allmähliichen Christianisierung unterworfen.
Im Benediktinerkloster Niederalteich (gegründet 731 oder 741 n. Chr.) wurde als Gesetzeswerk das so genannte Lex Baiuvariorum auf 150 Pergamentseiten in Latein niedergeschrieben.
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